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Vernetzungstreffen - Austausch und Auftakt für 10.10.10 (Berlin/Leipzig, 01.04.2010) Fast 30 Interessierte trafen sich vom 19. bis 21. März in Frankfurt (M) zum Vernetzungstreffen der Micha-Initiative Deutschland. Ziel war es Aktive und Interessierte zu vernetzen und sich gegenseitig im Engagement zu ermutigen. Die Micha-Initiative will nicht nur vom Evangelium reden, sondern es in tatkräftigem Engagement bezeugen und sich deshalb für die Rechte der Armen und Bedürftigen und eine Reduzierung weltweiter Armut einsetzen. Viel Mutmachendes und Motivierendes war an dem Wochenende zu erleben. Experten gaben Inputs zu entwicklungspolitischen Themen, Lokalgruppen berichteten aus ihrer laufenden Arbeit und in Workshops wurden neue Aktionen geplant. Für dieses Jahr insbesondere die Kampagne 10.10.10 – eine weltweite Aktionswoche im Oktober. Im Anschluss daran plant die Micha Initiative Deutschland ein Treffen mit Politikern in Berlin. Hier will man ein Zeichen setzen. Die Botschaft: Noch fünf Jahre bis 2015, noch fünf Jahre Zeit, um die Millenniumentwicklungsziele und damit das Versprechen weltweite Armut zu halbieren zu erfüllen. Auf diese Kampagne vorzubereiten, auch das war ein Ziel des Vernetzungstreffens in Frankfurt. Eröffnet wurde es mit einem inspirierenden Bericht von Dietmar Roller, Vorstand der Kindernothilfe, über erfolgreiche Frauen-Selbsthilfegruppen in Bangladesh und Ruanda. Am zweiten Tag berichtete Hartmut Kowsky, Mitarbeiter von erlassjahr.de, anschaulich von den do's and dont's erfolgreicher Kampagnenarbeit. Zuvor hatte bereits Rolf Zwick, Vorsitzender des Arbeitskreises Micha-Initiative, die gemeinsamen Grundlagen skizziert: Engagement für den Nächsten ist Ausdruck und Verkündigung des Evangeliums, Zeichen seiner befreienden Kraft und der Hoffnung der kommenden Erlösung. Deshalb will die Micha-Initiative Christen zum Engagement gegen Armut und Ungerechtigkeit ermutigen und sich gerade gegenüber Politikern und Entscheidungsträgern für eine Reduzierung weltweiter Armut einsetzen. Wie das konkret vor Ort aussehen kann, davon berichteten Micha Aktive aus ganz Deutschland. In Städten wie Berlin, Leipzig und Wuppertal führten Micha Lokalgruppen im letzten Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen durch. Die Spanne reichte von Infotischen und Gottesdiensten zum Thema Glaube und Engagement bis hin zu entwicklungspolitischen Themen- und Filmabenden aber auch Gesprächen mit Abgeordneten. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass man sich in Zukunft besser vernetzen will, gerade um von den Erfahrungen der anderen, beispielsweise im Umgang mit Medien oder der Politik zu profitieren. Auch von dem im Sommer erscheinenden Micha Kurs für Kleingruppen und Hauskreise werden neue Impulse erhofft. Nicht zuletzt will man in den nächsten Monaten vor allem die Abgeordnetengespräche weiter ausbauen. Politikern und Verantwortungsträgern soll deutlich gemacht werden, das die Reduzierung globaler Armut ein drängendes Anliegen ist. Damit soll gleichzeitig die Micha Aktionswoche vom 10. bis 17. Oktober vorbereitet werden, während der Christen weltweit zusammen stehen, nach Gottes Willen suchen, für Gerechtigkeit beten und ihre Politiker verpflichten wollen, die Versprechen der Millenniumentwicklungsziele einzulösen. Begeisterung über drei spannende Tage mit inspirierenden Inputs, anregenden Gesprächen und engagierten Planungen waren den Teilnehmenden ins Gesicht geschrieben, als sie sich am Sonntag nach einer gemeinsamen Andacht voneinander verabschiedeten. „Da bewegt sich einiges. Das Engagement von vielen Aktiven, lokalen Micha-Gruppen und Gemeinden zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“ So das Fazit des Micha-Koordinators für Deutschland Alexander Gentsch. Gerade mit der Kampagne im Oktober hofft die Micha-Initiative wesentliche Anstöße für Christen und die Politik zu geben und dazu beizutragen, dass Gottes Reich in Wort und Tat verkündigt und weltweite Armut bis zum Jahr 2015 halbiert wird.
>> Mehr Informationen zum 10.10.10 >> Mehr Bilder zum Vernetzungstreffen auf Facebook |
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