Impuls zum 14.10.2011. Die Situation von Jesaja 5: Ein Fest wird gefeiert in Israel. Wo einer anfängt, ein Liedchen vorzutragen, bildet sich sofort eine Menschentraube. Der Prophet Jesaja mischt sich unter die Straßenmusiker. Mit lauter Stimme ruft er über den Marktplatz:
„Wohlan, ich will singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg.” (Jesaja 5, 1)
Impuls zum 13.10.2011. Der Obrigkeit untertan – das waren die Menschen in Libyen über vier Jahrzehnte. Ja, sie wurden unterdrückt und hatten keinerlei Freiheit. Seit Anfang des Jahres 2011 mit dem Beginn des „arabischen Frühlings“ schien plötzlich etwas in Bewegung zu kommen. Eine Gesellschaft stand auf gegen seinen Tyrannen und er stellte sich mit Gewalt den Demonstrationen entgegen. Tausende verloren ihr Leben. Es brauchte lange, bis die internationale Gemeinschaft sich entschied einzugreifen
Impuls zum 12.10.2011. Da gibt es diese herausfordernde Geschichte vom “reichen Kornbauern”, die Jesus erzählt:
"Und [Jesus] sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: [...] Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!
Impuls zum 11.10.2011. Bin ich denn eigentlich dazu berufen, mich für Gerechtigkeit zu engagieren? Ist es denn eigentlich für unsere Gemeinde gerade „dran“, dass wir auch gesellschaftlich aktiv werden und etwas gegen Armut unternehmen? Diese Fragen beschäftigen viele fromme Christen immer wieder.
Impuls zum 10.10.2011. Vor etlichen Jahren gab es im Fernsehen eine Show, die von Rudi Carell moderiert wurde. In dieser Sendung suchte er meist ganz gewöhnliche Menschen an ihrem Arbeitsplatz auf, die etwa in einer Bäckerei, einer Werkstatt oder auch in einem Büro arbeiteten und stellte ihnen einige Fragen, die den Zuschauern einen Einblick in ihr Leben und ihren Alltag gaben.
Impuls zum 09.10.2011. „Verkünde es aus voller Kehle, laut wie Trompetenklang, halte dich nicht zurück!“ (Jesaja 58, 1) Oh, oh! Da hatte das Volk Gottes den Schöpfer aber richtig erzürnt. Jesaja sollte dem Volk Gottes ihre bösen Taten und ihre Sünden vorhalten.
(14.09.2011, Bad Blankenburg/Frankfurt/Leipzig) „Reicht eine Schale Reis am Tag?“ Diese Frage möchten die Micha-Initiative Deutschland und die Aktion „Eine Schale Reis“ während einer Aktionswoche vom 9. bis 16. Oktober 2011 stellen. In der Woche, die unter dem Motto „REICHT FAST(EN)?“ steht, sind insbesondere Gemeinden und christliche Gruppen eingeladen, sich an einem Selbstversuch zu beteiligen.
Zwei Schubladen sind's, in die ich Menschen sehr gerne hineinstecke: Links die Wundergläubigen; rechts die, die der Meinung sind, ein Wunder könne man sich erarbeiten. Albrecht Kaul, mit dem ich als DDR- und Wendejahr-Zeitzeugen im letzten Herbst drei Wochen lang für unsere „Wunderjahr 1989“-Tour unterwegs war, scheint mir in der linken Schublade zu liegen.
(07.07.2011, Berlin/Leipzig) Die Bundesregierung will 2012 nur 114 Millionen mehr für Entwicklungszusammenarbeit ausgeben als im Vorjahr. Damit kommt sie in ihrem am 6. Juli verabschiedeten Haushaltsentwurf nicht der Forderung der absoluten Mehrheit des Bundestages nach, die Gelder um mindestens 1,2 Milliarden Euro zu erhöhen.
(Leipzig, 30.05.2011) „Jahrelang wurde christliche Mission auf Bekehrung reduziert. Soziale Probleme haben wir ausgeklammert.“ Mit diesem Statement warf Referentin Dr. Gisela Schneider (Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission) schon zu Beginn des Treffens die zentrale Frage auf: Wie können sich Christen sich nicht nur für das geistliche Wohl von Menschen, sondern auch für eine gerechtere Welt einsetzen?